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Zum Glück
Foto: P. Edelmann
 

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Zum Glück - kein Ratgeber


Gerade noch mal gut gegangen. Gottseidank, könnte man sagen, aber Faltsch Wagoni sagen lieber: zum Glück.

Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis (Hemingway).
Nicht schlecht. Vergessen wir einfach mal, was uns gerade die Stimmung vermiest und lassen uns von den satirischen Geistesblitzen à la Faltsch Wagoni beglücken.

Erfahren werden wir allerdings nicht wie wir glücklich werden, sondern bestenfalls, dass wir es schon sind - und vielleicht gar nicht wissen.

Jeder ist seines Glückes Schmied (Volksmund). Wenn dieser Satz stimmen würde, müssten wir dann nicht alle verdammt unglücklich sein? Denn das mit dem Schmieden ist so eine Sache. Anstatt mal alle Viere gerade sein zu lassen, schmieden wir wie besessen drauflos, obwohl das mehr schadet als nützt. Denn in Zeiten des Zuviel braucht es zum Glück eigentlich fast nichts. Je weniger, desto leichter tut es sich.

Zum Glück gehören bei Faltsch Wagoni immer zwei: 2 Zahnbürsten, 2 Koffer, 2 Instrumente, 2 Stimmen, 2 Paar Hosen, 2 Köpfe, bzw. Sturköpfe, 2 musikalische und wortstarke Stunden voller Fantasie - und für das Publikum die Chance im Überlebenskampf innezuhalten und sich dem Glück des Denkvergnügens hinzugeben.
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Presse

In der Glücksschmiede
Seit jeher ist ihr Mix aus inszeniertem Musiktheater, Songwriter-Satiren, liebevollem Geschlechterkampf und geschliffenen, mitunter geradezu philosophischem Sprachspiel unverwechselbar und einzigartig.
Es ist jedenfalls kein Zufall, dass die Prosperis das rare Privileg genossen, mit Georg Kreisler befreundet zu sein und von ihm über die Maßen geschätzt zu werden. Und gerade, was das Songwriting angeht, sind Silvana und Thomas Prosperi in jüngster Zeit ja immer noch besser und besser geworden.

Süddeutsche Zeitung, 29.10.2019

Primaten, missraten?
Aber sie sind keine misanthropischen Satiriker, sondern freundliche Zeitgenossen mit festem ironischen Biss. Manche im Saal werden den Rat der an einen Achtziger-Jahre-Hit angelehnten Rausschmeißer-Nummer befolgen: „don‘t work, be happy!“
Münchner Abendzeitung, 31.10.2019

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zum glück

Foto: Peter Edelmann
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