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Amore
Foto: Claus Wecker
 
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faltsch wagoni - tabelle amore
Premiere: 17.10.2017
Lach&Schieß, München


Auf in den Kampf, Amore!

Ein Mann, ein Gedanke, eine Gitarre.
Eine Frau, eine Trommel, eine Wucht.

amore kurpark
             Foto: Barbara Geiling



Silvana Prosperi packt den Stier bei den Hörnern, Thomas Prosperi schwingt das Zepter der Poesie. Gemeinsam bieten sie der Dummokratie Stirn und Paroli.

Politik und Liebe

In ihrem neuen Programm zeigen sich Faltsch Wagoni von ihrer kämpferischen Seite -
engagiert, politisch, verrückt, phantasievoll. Sie spielen die postpunkige Polit-Polka und das Chanson d’Amour im Herzrhythmus der Toleranz. Die Liebe gewinnt, die Politik beugt sich der Empathie und muss sich neu erfinden. Klingt nach Zukunftsmusik - ist es auch, aber auf der Bühne von FaltschWagoni wird es zur Gewissheit.
Die Prosperis, die sich schon immer als politische Menschen verstehen, haben in ihrem neuen Programm einen wunderbaren Weg gefunden, ihre poetisch-musikalische Kunst mit den aktuellen Themen der Zeit zu verknüpfen. Angefeuert von der zugespitzten Stimmung in der Welt und den eigenen Erfahrungen in der Flücht-lingshilfe setzen sie ein Mut machendes Zeichen, frei nach dem Motto:  Immer schön rebellisch bleiben, das hält jung!



Presse




Badische Zeitung: Zuversicht wider Zynismus

Spitzzüngig, sprachmächtig und hochmusikalisch – so kennt man Silvana und Thomas Prosperi, die seit 1982 als vielfach ausgezeichnetes Duo Faltsch Wagoni zusammen Musikkabarett machen. Jetzt gastierte das Paar im Freiburger Vorderhaus und übertraf sich noch einmal selbst: So politisch und dabei aus einem Guss wie ihr neues Programm "Auf in den Kampf, Amore!" war keine der ungezählten Vorgängerproduktionen. Ihrem Stil bleiben die beiden dabei treu: Es gibt Wortgefechte und Sprachjonglagen zwischen dadaistischem Tief- und Unsinn, dazu Kalauer und schräge Poesie. Vor allem aber viele Songs: Zwischen rockig, bluesig und spanisch, mal a cappella vorgetragen oder mit Gitarre, Cajon und Kastagnetten begleitet.
Ein brillantes, weil ebenso intelligentes wie unterhaltsames Programm mit Botschaft.


Süddeutsche Zeitung: Die Zwei aus Empörien

Schon die Exposition lässt die Wortverwirbelungen, die sprachlichen Capricen, die intelligenten semantischen Assoziationen fröhliche Urstände feiern, für die Faltsch Wagoni berühmt sind: sie, die Königin, genauer "Lady Dada" , trifft da auf ihn, ihr Volk, also "Herrn Folks".
Eine Utopie, die die Ängste, Marotten, die rationalen Defizite und emotionalen Verkrustungen unserer Gesellschaft wie auf einer Perlenschnur aneinanderreiht - aber auch die Gegenkräfte in Position bringt: Engagement, Gelassenheit, Aufgeschlossenheit und allem voran die titelgebende Liebe. Transportiert wird das mehr denn je auch mit Musik. Unverwechselbare Faltsch-Wagoni-Lieder sind das alles wieder, wunderbare Songs wie der von den "Mauerbauern" oder das vielleicht überhaupt schönste Agitprop-Lied seit vielen Jahren, mit dem Appell, dass sich Wahrheit, Freiheit und Liebe nicht von selbst erledigen.

RadioSpitzen auf BR2
Ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Zivilcourage, Toleranz und Empathie. Sie spielen auch diesmal ihre komödiantischen Qualitäten lustvoll aus: mit abenteuerlichen Sprach-Jonglagen, hintergründigem Dialog-Gemetzel und nicht zuletzt mit wunderbaren neuen Liedern, die noch lange in den Gehörgängen nachklingen.

Liveundlustig, Berlin
Überhaupt: Die Sprache! Fein ziseliert und austariert treten hier zwei spitze Zungen an. Und zwar nicht gegeneinander, sondern miteinander. Gegen alle Widrigkeiten und Zweifel, für einen schönen Traum, der nach und nach immer facettenreicher wird.
Intelligent, aber nicht verkopft.


Neue Westfälische Mit Zuversicht gegen Zynismus.

Münchner Abendzeitung
Faltsch Wagoni entdecken in der Lach & Schieß ihre politische Ader … Sympathischer Auftritt, kristallene Klugheit, viel Lust an der Sprache und eine sowohl das Ohr als auch das Herz umschmeichelnde Musikalität.

Schwäbische Zeitung Innovativ und lebendig auf der Höhe der Zeit.

Peter Probst, Autor München Danke, Faltsch Wagoni! Diese Show müsste es auf Krankenschein geben, gegen alle Formen humordünner geistiger Vermainstreamung.

Main-Post
Mit sehr feinem Wortwitz, sprachgenauen Anspielungen und stimmgewaltigen Liedern bringen sie auf den Punkt, was in der medialen Landschaft oft nur zerfasert und unkenntlich davonrauscht.




Globale Dummokratie
Scharfzüngig bis sarkastisch geißelt das Kabarettisten-Duo "Faltsch Wagoni" den Zustand dieser Welt
Armin Greune, Süddeutsche Zeitung 16. April 2018

Kaum zu glauben, so frisch wirken sie. Aber auf der Bühne des gut besetzten "Maurerhansl" steht das dienstälteste Kabarettistenpaar der Republik: Schon seit 36 Jahren sind Silvana und Thomas Prosperi alias Faltsch Wagoni privat wie beruflich Partner. Routine oder gar Langeweile strahlen sie deswegen noch lange nicht aus - aber eine gewisse Abgeklärtheit, die es vielleicht mit sich gebracht hat, dass man seine Zeit nicht mehr mit tagesaktuellen Aufregern und läppischen Kleinigkeiten vertrödelt, sondern sich den wirklich großen Themen widmet: Politik und Liebe stehen im Fokus des neuesten Programms "Auf in den Kampf Amore" und über beide Begriffe - ob als Synergisten oder Antagonisten - wird im Laufe des Abends immer wieder gesungen, gereimt und getextet.

Das Paar ist schlicht schwarz-weiß gekleidet, Kabarett lebt schließlich von Polarisierungen und eindeutigen Positionen. In diesem Fall nimmt "Lady Dada" Silvana die Rolle der "Queen of Kings" oder der "Repräsentante" ein, der Thomas, "Souverän und Leichtfuß", als Volk oder "Folks" huldigt. Sie regieren "Empörien, Heimat der empathischen Europäer", die es geschafft hat, vom kleinen Anfänger zum großen Gewinner zu werden. Die Biografie der Künstler fällt bescheidener aus, bietet jedoch auch Munition für (selbst-)ironische Rückblicke auf die "Achtundsechziger von 1978", die angeblich die Polizei mit ihren Schlaghosen in Angst und Schrecken versetzten. Den häuslichen WG-Horror aber verkörpert der Kefir, "das Haustier der 70er", der zur Killersülze mutiert und Mitbewohner Peter nächtens verschlingt.

Neben der ausgeprägten Musikalität ist der Wechsel zwischen Gesellschaftskritik und blühendem Blödsinn eine der großen Stärken von Faltsch Wagoni. In den Couplets lösen sich Kalauer und Aphorismen, Albernheiten und Tiefsinnigkeiten scheinbar willkürlich ab. Einige Kostproben gefällig? "Regieren ohne Lobby ist wie Alpen ohne Schneekanonen." "Wenn ich Gott wäre, würde ich mich tot stellen." "Wir brauchen eine Verwaltung, die auf einen Bierdeckel passt." Sehr ernst wird es im Lied über die bürokratischen Hürden, vor denen Asylbewerber in Zuwanderungsbehörden stehen, wo sie "in der harten Schule permanenter Vor-Vor-Läufigkeit" vom "Waiter" zum "Hater" werden müssen.

Liebe und Freiheit brauchen engagierte Streiter

Da fließen Erfahrungen ein, die Silvana und Thomas Prosperi als Flüchtlingshelfer im Herrschinger Verein "Wir schaffen das" miterleben mussten. Entschieden treten sie dem Wiederaufleben deutscher Kernkompetenzen wie dem Mauerbau entgegen, der andere von unserer Freiheit ausschließen soll - dabei ist die Freiheit "flüchtig und immer in Nöten". Faltsch Wagoni setzen sich gegen die Restauration zu Wehr, die sicher geglaubte Liberalität abbaut und überholte Rollenmuster wie "Deko-Frauen" aufleben lässt: "Alles wieder da, wie Rinderwahnsinn und Cholera, Frauchen-Frau wie PinUp-Girl und Wonderbra". Und zur Bekämpfung der Alles-muss-sich-rechnen-Seuche wollen sie Marktjongleure zu Landschaftsgärtnern umschulen lassen: "Wachstum mal anders".

Was aber lässt sich der "globalen Dummokratie" entgegnen? Die Prosperis haben eine Antwort parat: "Senz' amore (ohne Liebe) gehen wir baden." Wertschätzung von privatem Glück geht nicht zwingend mit einem Rückzug aus der Politik einher, beides soll sich ergänzen: Zwischenmenschliche Zuneigung spendet die Kraft, sich gesellschaftlich zu engagieren. Umgekehrt braucht die Liebe engagierte Streiter: "Sie erledigt sich nicht", was ebenso für die Freiheit gilt. Im "Maurerhansl" wurde die Botschaft verstanden und so begeistert aufgenommen, dass eine Zugabe dem Publikum nicht reichte.

Die Zwei aus Empörien
Neues vom Kabarett-Duo Faltsch Wagoni
Von Oliver Hochkeppel in der Süddeutschen Zeitung

Was Kabarettisten subjektiv über ihr brandneues Programm denken, stimmt nicht immer mit dem überein, was der "objektive" Betrachter dann zu erkennen glaubt. Des Sprachspiels seien sie müde, das hätten sie stark reduziert, behaupteten Silvana und Thomas Prosperi, auf der Bühne seit 35 Jahren unter dem Namen Faltsch Wagoni bekannt, vor der Premiere ihres neuen Programms "Auf in den Kampf, Amore!" in der Lach- und Schießgesellschaft. Davon war glücklicherweise wenig zu bemerken, im Gegenteil. Schon die Exposition lässt die Wortverwirbelungen, die sprachlichen Capricen, die intelligenten semantischen Assoziationen fröhliche Urstände feiern, für die Faltsch Wagoni berühmt sind: Sie, die Königin, genauer "Lady Dada", trifft da auf ihn, ihr Volk, also "Herrn Folks", und prompt werfen sie sich rasant Stichworte zu, sprechen auch wie in früheren Paradenummern mal mit der Stimme des anderen.

Neu sind der fortlaufende Erzählstrang und sein direkter Bezug zum Zeitgeschehen. Repräsentieren die beiden doch das Land "Empörien", die "Heimat der empathischen Europäer". Eine Utopie, die die Ängste, Marotten, die rationalen Defizite und emotionalen Verkrustungen unserer Gesellschaft wie auf einer Perlenschnur aneinanderreiht - aber auch die Gegenkräfte in Position bringt: Engagement, Gelassenheit, Aufgeschlossenheit und allem voran die titelgebende Liebe.

Transportiert wird das mehr denn je auch mit Musik. Unverwechselbare Faltsch-Wagoni-Lieder sind das alles wieder: minimalistisch einerseits, oft a cappella, dann aber auch mit vertrackten Harmoniewechseln und Griffen auf der von Thomas gespielten Gitarre, rhythmisch von Silvana mit Mini-Cajon oder Kastagnetten geleitet. Wunderbare Songs wie der von den "Mauerbauern" oder das vielleicht überhaupt schönste Agitprop-Lied seit vielen Jahren, mit dem Appell, dass sich Wahrheit, Freiheit und Liebe nicht von selbst erledigen. Es seien mit die schönsten Lieder, die sie je geschrieben hätten, sagten die beiden vorher ebenfalls. Manchmal stimmt der Eindruck der Künstler auch mit dem von Publikum und Kritiker überein.
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